Rennsportnews

Dortmunder zur Kanu – Weltmeisterschaft

Der Kanute Maximilian Zaremba ist auf einem guten Weg, sich in der internationalen Weltspitze im Kanurennsport zu etablieren. Vom 23. – 27. August 2017 findet die Weltmeisterschaft im tschechischen Racice statt.
Zurzeit befindet sich die Nationalmannschaft auf der Olympia-Regattabahn in
Oberschleißheim bei München und bereitet sich dort auf die WM vor. Vorausgegangen waren die Weltcuprennen in Szeged, wo Maximilian zusammen mit seinem Vereinspartner Timo Haseleu im K2 Platz 9 und anschließend in Belgrad sogar Platz 4 über 500m belegen konnte.
Maximilian erlernte das Paddeln in seiner Heimatstadt Lünen von wo aus er nach kurzer Zeit zur KG Essen wechselte und dort am Landesstützpunkt unter dem Erfolgstrainer Arndt Hanisch trainierte. In seiner Junioren Zeit (16-18 Jahre) hat er national alles erreicht und war Mitglied der Junioren Nationalmannschaft.
Nach einer 3-jährigen Auszeit bedingt durch Schule und Berufsausbildung, startete Max erneut durch und fand beim FS 98 Dortmund optimale Trainingsbedingungen und Betreuung vor. Schon nach kurzer Zeit stellten sich die ersten Erfolge und nationale Titel ein. Maximilianwar zurück auf der Erfolgsspur.
Anfang 2017 wechselte Max zum Olympiastützpunkt in Potsdam wo er wieder unter dem ehemaligen und jetzigen Bundestrainer Arndt Hanisch trainiert. Mit dem Wechsel nach Potsdam schaffte Max auch den Sprung in die Nationalmannschaft. Dass ein Sportler nach so langer Abwesenheit wieder den Weg an die Spitze und in die Nationalmannschaft (6 Jahre) schafft, ist im Kanu Rennsport durchaus aussergewöhnlich und sicherlich nur mit einem intakten Umfeld zu erreichen. Auch über die lange Distanz zwischen Dortmund und Potsdam ist die Verbundenheit zu seinem Verein in Dortmund nicht abgerissen. Max ist weiterhin Mitglied beim FS 98 Dortmund und stets in Kontakt mit seinen ehemaligen Trainingspartnern.

German Masters 2017

am vergangenen Wochenende (23. – 25.06.2017) fanden in Wiesbaden beim WSV Schierstein die German Masters 2017 statt. Das ist die Deutsche Meisterschaft für Kanuten über 32 Jahren. Die Rennsportabteilung des FS 98 Dortmund hat mit großem Erfolg teilgenommen:
Unser Vereinsvierer wurde Deutscher Vizemeister über 1.000 m mit der Besetzung Toni Pais, Siegmund Kaminski, Martin Zaremba und Manfred Börner. Die Mannschaft musste sich im Ziel-Endspurt dem Team der Renngemeinschaft Bayern geschlagen geben.
Im K2 wurden Toni Pais und Manfred Börner ebenfalls Vizemeister über 5.000 m und über 1.000 m.
Siegmund Kaminski wurde Deutscher Meister über 200 m, 1.000 m und 5.000 m im K1 der Herren Senioren
Susanne Pais startete ebenfalls über die Lang-, Kurz- und Sprintstrecke (5.000 m, 500 m und 200 m) und belegte in allen drei Rennen den 2. Platz.
Reiner Froitzheim belegte über 5.000 m und 200 m den 2. Platz bei dieser Veranstaltung.
Alles in allem können wir mehr als zufrieden sein. Die Wetterbedingungen haben es uns allen nicht leicht gemacht. Es gab sowohl große Hitze als auch sehr starken Wind, der uns ordentlich ins Gesicht gepustet hat. Eine Herausforderung sondergleichen waren die Wenden bei der Langstrecke, da uns hier der Wind große Seitenwellen beschert hat, die man als Rennkanute nicht so gerne hat. Die Mannschaft gönnt sich nun eine wohlverdiente Sommerpause und wird in 2018 wieder angreifen, um die Titel nach Dortmund zurück zu holen.
In 2018 findet in Österreich die Weltmeisterschaft für Masterssportler statt, auf die wir uns ab August vorbereiten werden.
Also, es bleibt spannend …..

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Rennkanuten des FS1898 Dortmund bei DM erfolgreich

Ende Juni mussten die Kanuten der Rennsportabteilung des FS 1898 Dortmund in Wiesbaden beim WSV Schierstein antreten, um bei den German Masters 2017 – der Deutschen Meisterschaft über 32 Jahre – zahlreiche Titel zu verteidigen.
Die schwierigen Wetterbedingungen mit großer Hitze und sehr starkem Wind gaben den Teilnehmern das Gefühl, einen Fön vor der Nase zu haben. Eine besondere Herausforderung waren die Wenden auf der Langstrecke: Der Wind warf große Seitenwellen auf, die für die filigranen Rennkanus „Gift“ sind und den Sportlern ihre ganze Erfahrung abverlangten.
Seriensieger Siegmund Kaminski bewies einmal mal seine Vormachtstellung in Deutschland, indem er über 200 m, 1.000 m und 5.000 m im K1 gleich drei Deutsche Meister-Titel seiner umfangreichen Sammlung hinzufügte.
In den weiteren Rennen dominierte dann die Farbe Silber:
Der Vereinsvierer wurde Deutscher Vizemeister über 1.000 m mit der Besetzung Toni Pais, Siegmund Kaminski, Martin Zaremba und Manfred Börner. Die Mannschaft musste sich in einem packenden Ziel-Endspurt dem Team der Renngemeinschaft Bayern geschlagen geben.
Im K2 wurden Toni Pais und Manfred Börner ebenfalls Vizemeister über 5.000 m und über 1.000 m.
Susanne Pais startete über die Lang-, Kurz- und Sprintstrecke (5.000 m, 500 m und 200 m) und belegte in allen drei Rennen den 2. Platz.
Auch Reiner Froitzheim stand bei der Siegerehrung über 5.000 m und 200 m auf dem 2. Platz.
Rennsport-Wart Toni Pais zeigte sich über die Medaillenausbeute durchaus zufrieden, kündigte aber auch kämpferisch an: “In 2018 werden wir wieder angreifen, um einige Titel zurück nach Dortmund zu holen.“
Die Mannschaft gönnt sich nun eine wohlverdiente Sommerpause, bevor ab August bereits die Vorbereitungen für die Saison 2018 beginnen. Denn im nächsten Jahr findet in Österreich die Weltmeisterschaft für Masterssportler statt, bei denen auch die FS98er ein entscheidendes Wörtchen mitreden wollen.

Zaremba etabliert sich in der deutschen Kanu-Spitze

Bei der 95. Deutschen Meisterschaft im Kanusport kämpften am letzten Wochenende rund 1.000 Athleten auf dem Brandenburgischen Beetzsee bei hervorragenden äußeren Bedingungen um die nationalen Titel.

Einer von ihnen war der Dortmunder FS98er Maximilian Zaremba. Da zahlreiche Olympioniken ihre Topform aus Rio mit an die Havel brachten, fanden die Wettkämpfe auf absolut höchstem Niveau statt. Und Zaremba bewies, dass er nicht nur Power in den Armen hat, sondern auch über die nötige Nervenstärke verfügte.
Im K2 trat er zusammen mit Robert Gleinert im NRW-Boot auf der 200 Meter Sprintstrecke an. Mit 3/10 Rückstand mussten sie sich zwar (noch) dem Potsdamer Boot mit Ronald Rauhe, Bronzemedaillen-Gewinner von Rio, und dem Baden-Württemberger Boot (+35/1000) geschlagen geben. Doch bei der Siegerehrung sah man Zaramba an, dass er sich über diesen Erfolg riesig freute.
Noch besser lief es sogar im NRW-K4, als ebenfalls über 200 Meter mit Zaremba, Gleinert, Jonas Ems und dem Olympiasieger Max Rendschmidt der 2. Platz erkämpft werden konnte. Hier betrug der Rückstand auf das erneut mit Rauhe besetzte Potsdamer Boot nur den „Wimpernschlag“ einer 15/100 Sekunde.
Im K1 über 200 Meter trat Zaremba dann noch im roten Trikot des FS 98 Dortmund an. In dem zu erwartendem Herzschlagfinale musste er sich zwar knapp geschlagen mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. Da aber die ersten beiden Plätze von den Olympiasiegern Rauhe und Tom Liebscher belegt wurden, kann Zaremba auch dieses Rennen als Erfolg verbuchen.

Insgesamt war es für Maximilian Zaremba, gerade mit den hervorragenden Zukunftsperspektiven, ein tolles Wettkampfwochenende und eine sehr erfolgreiche Meisterschaft.

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German Masters und Westdeutsche Meisterschaft 2016

Am letzten Wochenende (1. bis 3. Juli 2016) trafen sich die Kanuten auf der Duisburger Regattastrecke, um bei der Westdeutschen- und der Deutschen Meisterschaft der Senioren, den „German Masters“, ihre Champions auszufahren.

Die Senioren vom FS 98 Dortmund zeigten einmal mehr, dass sie die Besten im Westen sind.
Siegmund Kaminski, der seine „Lieblingsrolle“ bereits im Namen trägt, war im K1 bei den Senioren D (ab 60 Jahre) sowohl über die 5.000 Meter als auch auf der 200 Meter Strecke nicht zu schlagen und fügte seiner umfangreichen Sammlung zwei weitere Deutsche Meister-Titel hinzu.
Das Titeltriple gelang ihm dann zusammen mit Toni Pais im Zweierkajak (K2) über 200 Meter in der Klasse Senioren C (ab 50 Jahren).
Die Mannschaft Toni Pais, Siegmund Kaminski, Martin Zaremba und Manfred Börner wurde im Viererkajak (K4) Deutscher Vizemeister über 200 und 500 Meter. Das Team lieferte sich bis zur Ziellinie ein hartes Kopf an Kopf Rennen mit der Mannschaft aus Koblenz-Metternich, musste sich letztlich aber knapp geschlagen geben.
Sein umfangreiches Wochenendprogramm rundete Kaminski bei weiteren K1-Starts in der Klasse Senioren C ab: einen weiteren Vizemeistertitel errang er über 500 Meter und über 1.000 Meter sicherte er sich die Bronzemedaille.
Auch Toni Pais und Martin Zaremba steuerten mit einem 2. Platz im K2 über die 5.000 Meter Langstrecke einen weiteren Podestplatz zum Gesamterfolg der FS98er bei.

Ein noch besseres Ergebnis verhinderte der krankheitsbedingte Ausfall der Senioren Reiner Froitzheim und Christoph Lindau. Sie werden aber sicher im nächsten Jahr wieder die Seniorenmannschaft des FS 98 Dortmund verstärken.

Während die „Alten“ ihren Trainingseifer seit Jahren in Erfolge umsetzen konnten, setzt Trainer Toni Pais in der Leistungsklasse vor allem auf Newcomer Maximilian Zaremba. Der Modelathlet konnte seinen Coach auch in Duisburg überzeugen: Er wurde Westdeutscher Meister im K1 über die 200 Meter Sprintstrecke. Über die 500 Meter Distanz erreichte Zaremba das A-Finale und belegte dort den undankbaren 4. Platz.
Mit dieser Leistung etablierte er sich unter den schnellsten Kanuten in NRW. Mit der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft reiste er zurück an den heimischen Dortmund-Ems-Kanal, wo die Vorbereitung begann, um sich im August an der Brandenburgischen Havel mit Deutschlands Kanu-Elite zu messen.

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