Wandersportnews

Abpaddeln am 29.09.2019

In diesem Jahr war der RC Germania mit der Ausrichtung des alljährlichen Abpaddelns an der Reihe. Schade nur, dass von den Offiziellen auf dem Feuerlöschboot nur etwas vom „Abrudern“ zu hören war.
Das Wetter versprach nichts Gutes, als die Boote sich gegen 10:00 Uhr im Ölhafen versammelten. Kurz danach wurde dann zum Steg des RC Germania gepaddelt und gerudert. Das Feuerlöschboot mit dem Bürgermeister der Stadt Dortmund, den beteiligten Vereinsvorsitzenden und Leuten vom Sportbund an Bord, folgte der kleinen überschaubaren Gruppe von Booten.
Dort angelangt, setzte auch schon ein leichter Regen ein, der die Länge der nun folgenden Reden sicherlich irgendwie beeinflusst haben mag.
Nach diesem offiziellen Abpaddeln wurde, wie auch in jedem Jahr zuvor, erstmal ein bisschen weiter gepaddelt.
Für das leibliche Wohl der Anwesenden wurde anschließend im Vereinsheim des RC Germania gesorgt.

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29. Dortmund-Ems-Kanal Wanderfahrt 2019 (diesmal mit “Handschleusung” bzw. mit umtragen)

Der Himmel war bewölkt am Einstieg beim KK Datteln. So gegen 11:00 h hatten sich dann auch einige Paddlerinnen und Paddler eingefunden, die sich auf den Weg zur Schleuse Henrichenburg machten.
Dort traf man auf eine weitere Gruppe, die aus Castrop-Rauxel angepaddelt kam.
Leider musste in diesem Jahr auf das beeindruckende Schleusen in der für Kajaks riesigen Schleusenkammer verzichtet werden, da die Schleusenanlage wegen Wartungsarbeiten tagsüber für die gesamte Schifffahrt geschlossen war.
Das Umtragen war keine allzu große Sache, da es durch die, zu einem Fußweg mit akzeptabler Steigung umgebauten Schleusenkammer der denkmalgeschützten alten Schleuse ging.
Auf den 12 Kanal-Kilometern zum Vereinslokal des FS98 löste sich der Pulk allmählich in vier unterschiedlich große Gruppen auf und so trafen sie dann auch in zeitlichen Abständen voneinander beim FS98 ein.
Dort wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Brigitte und Jürgen Kelch, die wie immer kulinarisch bestens auf die Gäste vorbereitet waren, empfangen.

Der FS98 bei der 60. Internationalen Woche
des Kanusports Buten & Binnen
26.-28.07.2019 in Norden

Acht Mitglieder des FS98 waren für die, im wahrsten Sinne des Wortes, heiße, hochsommerliche Veranstaltung gemeldet. Das 60. Mal sollte auch die letzte Großveranstaltung in dieser Form sein.
Auf dem Programm standen Wanderfahrten zu den Inseln Baltrum, Norderney und Spiekeroog.
Die Besucherzahl war so hoch, dass auch das Wiesengrundstück einer benachbarten Firma zum Kampieren und Parken genutzt werden musste.

Freitag, 26.07. von Neßmersiel nach Baltrum und zurück

Am Freitag morgen um 07:00 h gab es eine offizielle Begrüßung durch den Bürgermeister und das Team des WSV-Norden. Anschließend gab es Hinweise zur anstehenden Wanderfahrt nach Baltrum, Wind und Wetter passten gut.
Kurz darauf machten sich alle Teilnehmer auf die Fahrt nach Neßmersiel, wo die Boote eingesetzt wurden. Bis alle Teilnehmer über Segelbootstege und die etwas rutschige Rampe aufs Wasser gelangten, dauerte es eine ganze Weile.
Mit leichtem Seitenwind und ablaufendem Wasser ging es immer dem Begleitboot hinterher, zunächst parallel zum Ufer und dann aufs “offene Meer”, der Fahrrinne zwischen Norderney und Baltrum. Die insgesamt 5 km bis zum Strand im Westen neben der Hafeneinfahrt der Insel Baltrum waren locker zu schaffen.
Angekommen mussten wir unsere Boote noch ein ganzes Stück weiter den Strand “hoch” tragen, damit sie von der später einsetzenden Flut nicht erreicht werden konnten.
Knappe vier Stunden hatten wir dann Zeit, die kleinste der Ostfriesischen Inseln zu erkunden.

Um 14:30 h ging es dann wieder zurück. Der Wind hatte deutlich aufgefrischt und wehte sehr warm, mit 5 Windstärken vom Festland her. Erst ging es zur Ostspitze von Norderney, wo eine große Gruppe von Seehunden nur auf uns zu warten schien. Sie begaben sich alle vom Strand ins Wasser und schwammen neugierig um die vorderen Boote herum. Leider verhinderte der Wind ein längeres Stehenbleiben und so drehten wir alle unsere Boote genau in den Wind, um aufs Festland zu zu paddeln. Das war dann richtig Arbeit und die Gischt spritzte einem schon mal öfters ins Gesicht.
Im letzten Abschnitt, parallel zur Küste, war der Wind zwar schwächer, kam aber von der Seite und drückte einige Boote an den Rand der Fahrrinne in den Schlick. Man musste schon schräg zum Wind paddeln, um geradeaus vorwärts zu kommen.
Auch wenn der Wind auf der Rückfahrt Film-/Fotoaufnahmen verhindert hat, war es doch eine sehr schöne, für mich als Küstenneuling, abenteuerliche Wanderfahrt.

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Samstag, 27.07. vom Großen Meer nach Hinte und zurück

Am Samstag standen wir wieder alle um 07:00 h vor dem Vereinsgebäude des WSV und rechneten eigentlich, auf Grund der Wetterprognosen vom Vortag, mit dem Zustandekommen der Wanderfahrt nach Norderney. Leider war dem nicht so, denn der Wind lag bereits bei ca. 6 Windstärken und das mit steigender Tendenz. Die Mannschaft des Seenotschiffes vom Vortag hatte auch schon eine Befürwortung der Tour abgelehnt und so ging es zum Großen Meer und von dort weiter übers Knockster Tief bis Hinte.
Die Überquerung des Großen Meeres, das übrigens nicht tiefer als 80 cm sein soll, ging bei Rückenwind angenehm von Statten. Das Knockster Tief bot dann eine überraschende Vielfalt an Landschaft und Uferbebauung, die man in der “platten Landschaft” so nicht vermutet hätte. Kurz vor dem Städtchen Hinte konnte man an Hand der Stärke des Rückenwindes erahnen, was uns auf dem Meer erwartet hätte. So reichte es einigen Paddlern schon, ihre Paddel senkrecht zu halten, um Vortrieb zu erhalten.
Nach guten 10 km erreichten wir unser Ziel Hinte und stiegen am Steg vor der Windmühle aus, um eine Mittagspause einzulegen und um uns die Beine zu vertreten.
Nach knapp zwei Stunden ging’s dann wieder zurück. Es war klar, dass es mittlerweile nicht nur deutlich wärmer geworden war und dass der Wind uns fester entgegen blies, wo das Gelände etwas freier war.
Als wir dann wieder vom Tief aufs Große Meer stießen, um es zu queren, sahen wir, dass es richtig Seegang hatte. Wie am Vortag mussten wir wieder gegen Wind und Wellen ankämpfen. Damit uns das nicht zu langweilig wurde, hatten die Surfer eine Regatta veranstaltet und so mussten wir uns unseren Weg durch die uns kreuzenden, sehr schnellen Surfer bahnen.
Am Abend fanden dann noch Ehrungen im Vereinshaus des WSV-Norden statt. Es wurden die ältesten TeilnehmerInnen, der älteste ausländische Teilnehmer, der Teilnehmer mit der längsten Anreise, verdiente Mitglieder des WSV sowie die Vereine mit den drei größten Teilnehmerzahlen geehrt.

Zu unserer Überraschung wurden wir vom FS98 zum drittstärksten vertretenen Verein gekürt.

Auf den Plätzen zwei und eins lag ein Verein aus Wiesbaden und einer aus Essen.
Den größten Applaus erhielten die Seniorinnen, die die gestrige und die heutige Wanderfahrt mit Ende Siebzig, bzw. im Alter von 84 Jahren selbständig und souverän mitgepaddelt waren. Ebenso wurde die Bootshauswartin Klara geehrt die, gerade 86 Jahre alt geworden, immer noch gekonnt “den Laden schmeißt”.
Ich finde das ermutigend, dass es so aktive Menschen im hohen Alter gibt.

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Sonntag,28.07. vom WSV nach Hage und zurück

Leider hatten sich die Windverhältnisse eher verschlechtert als verbessert und so stand der Sonntag allen Teilnehmern zur freien Verfügung. Da es am Vormittag schon sehr heiß war, begannen einige Teilnehmer bereits abzureisen. Wir gönnten uns ein Frühstücksbüffet in der Fußgängerzone von Norden und beschlossen dabei, am späteren Nachmittag vom WSV-Steg aus übers Norder Tief nach Hage und zurück zu paddeln.
Auch auf diesem 10 km langen Abschnitt des Norder Tiefs bot die Landschaft einiges an schönen Überraschungen. So ließ ein dichter, bewaldeter Abschnitt schon etwas Spreewald-feeling aufkommen.

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Ein Sommerfest beim FS98 am 06.07.2019

Das Wetter war geradezu ideal an diesem Tag, denn es war nicht zu heiß und Regenschauer waren auch nicht zu erwarten.
Das Gelände war, neben der Gartenlokal-Terrasse, zum Sportparcour umgestaltet worden. Da konnte die Jugend ihre Geschicklichkeit mit anderen vergleichen, ihren Mut in einem dunklen Kletter-Irrgarten beweisen und ihre Paddelfähigkeiten auf dem Wasser demonstrieren. Bei den Paddelwettkämpfen gab es übrigens auch Durchgänge, bei denen mit den bloßen Händen für Vortrieb gesorgt werden musste, was vor allen Dingen den Zuschauern gut gefiel.
Die Jüngsten hatten auch noch an einem Schminkstand die Gelegenheit, sich in Löwen, Schmetterlinge oder ähnliches verwandeln zu lassen.
Die Bewirtung wurde auch diesmal wieder vom hervorragenden Kelch-Team gemanagt und von den Anwesenden sehr genossen.
Zum Abschluss gab es dann noch Sachpreise und Urkunden für die jungen Sportler.
Das war‘s, vom schönen Sommerfest 2019 des FS98.

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Tag der offenen Tür des FS98 am 30.06.2019

Das Wasser im Kanal glasklar, der Himmel wolkenlos und die Temperatur echt hochsommerlich, so blieb es den ganzen Tag.
Die Helfer am Steg hatten gut zu tun, auch wenn der Ansturm der am Paddelsport interessierten nicht ganz so groß wie im letzten Jahr war. Großen Anklang fand das “Stand up Paddeln”, ohne jedoch die Kajaks und Kanus aus dem Rennen zu werfen. Selbst ein Raubvogel schien sich eine Weile für unsere Veranstaltung zu interessieren.
Dank der Familie Kelch und ihrem Team konnte man die Veranstaltung trotz der Hitze in jeder Hinsicht “überleben” und genießen.

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Expedition Werse – Vereinsfahrt 07.04.2019

7 Paddler, 6 Boote, fix den Anhänger beladen. Bei sonnigem Frühlingswetter ging es Sonntag früh los zur Werse nach Münster-Angelmodde. Nur ein Teilnehmer war vor Jahren mal auf diesem hübschen kleinen Wanderfluss gewesen, für alle anderen war es Neuland, nein Neuwasser, das es am Schluss in sich hatte.
Start und Ziel waren gut zu finden, um 12 Uhr waren wir erwartungsvoll auf dem Wasser, 20 km und 3 Wehre lagen vor uns. Die Werse fließt außen um Münster herum, Hausgrundstücke, Schrebergartenlauben grenzen direkt an den Fluss. Etliche Anwohner genossen die Sonnenstrahlen in ihren Gärten oder waren selber im Boot auf der Werse unterwegs. Wir genossen den Blick auf individuell gestaltete Häuser und Gärten, blühende Sträucher, grünende Bäume und konnten sogar eine Schildkröte beim Sonnenbad beobachten. Die Werse windet sich und nach jeder Kurve erwarteten uns neue interessante Ausblicke. Idyllisch, romantisch, beschaulich. Man gleitet unter schattenspendenden Bäumen dahin.
Nach 7 km erwarteten uns das erste Wehr. Die Portage war einigermaßen lang, aber Hand in Hand und mit Bootswagen gut zu bewältigen. Wir widerstanden der einladenden und gut besuchten Gastronomie, die sich am Wehr befindet, und waren neugierig auf den 2. Flussabschnitt, der uns nicht enttäuschte.
Nach weiteren 6 km erreichten wir das nächste Wehr, an dem wir eine ordentliche Rast einlegten und uns mit vielfältigen Leckereien stärkten. Ab dem nächsten Wehr änderte sich die Landschaft. Das Flussbett liegt deutlich tiefer, in zahlreichen Kurven geht es durch Wiesen und Felder, die häufig von Bäumen und Sträuchern gesäumt sind. Die Werse zeigte uns ihr natürliches Gesicht mit zahlreichen in den Fluss hineinragenden Ästen und Baumstämmen, wildromantisch. Aufmerksames Slalompaddeln war angesagt….bis wir fest saßen. An 2 Stellen gab es tatsächlich zunächst kein Durchkommen. In mühsamer Kleinarbeit und mit vollem Körpereinsatz hat unser „Leitwolf“ (Danke Wolfgang!) die größeren und kleineren Äste aus dem Fluss gezogen, an die Seite geschoben, zur Seite geschmissen, bis er ziemlich dreckig, aber ohne auszurutschen, wieder ins Boot stieg und zumindest einen schmalen „Durchschlupf“ für alle geschaffen hatte, den auch unser 2er Kanu „umschlängeln“ konnte. Auch an der 2. blockierten Stelle gelang es ihm nach langem Kämpfen den Weg so weit zu bahnen, das jedes anschließende Boot mit „Schubbeln“ und hohem Krafteinsatz diese Stelle doch passieren konnte.
Die letzten Kilometer waren dann bei flotter Strömung schnell geschafft, das Flussbett weitete sich, die Hindernisse konnten nicht mehr den Fluss komplett blockieren. An der Ausstiegsstelle kurz nach der Mündung der Werse in die Ems wartete unser Bootshänger auf uns.
Erst gegen 20:30 Uhr erreichten wir wieder unser Bootshaus in Dortmund, dreckig, ziemlich geschafft, aber auch sehr zufrieden, diese Expedition gemeinsam gemeistert zu haben. Manchmal liegt das Abenteuer fast direkt vor der Haustür.

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Der FS1898 lässt am 31.03.2019 anpaddeln

In diesem Jahr war es unser Verein, der das alljährliche Anpaddeln der Dortmunder Vereine ausgerichtet hat. Das Feuerlöschboot der Dort-munder Feuerwehr hat auch wieder mit seiner Präsenz den offiziellen Rahmen unterstrichen. Mit an Bord waren alle, die in Sachen Kanu- und Rudersport Rang und Namen haben:

Der Leiter der Sport- und Freizeitdienste B. Kruse, der Vertreter der Fachschaft Kanu beim Stadtsportbund U. Hilpk, der Vorsitzende des RC Hansa U. Hahn, der Vorsitzende des RC Germania U. Lechtenfeld, der Vorsitzende des 1. DKV U. Rusert sowie unser Vorsitzender des FS1898 R. Zimpel

Dazu kamen natürlich noch die über 30 sportbegeisterten Kajak-fahrerinnen und -fahrer sowie die Ruderinnen und Ruderer, die sich im Ölhafen bei dem Löschboot trafen. Nach dem Ertönen der Sirene paddelten und ruderten alle zurück zum Anlieger des FS1898 mit dem Löschboot im Gefolge. Nach dem offiziellen Teil mit einigen Ansprachen traf man sich noch im Vereinsheim des FS1898 bei leckerer Erbsensuppe, herrlichen Kuchen und Getränken. Dafür sei der Familie Kelch und ihrem Team nochmals gedankt.

Für mich, der für den FS1898 fotografiert, war es auch das erste Mal, auf dem Feuerwehrboot mitfahren zu dürfen, um die Aufnahmen mal aus einer anderen Perspektive machen zu können.

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Bootstaufe beim FS98 am 31.03.2019

Am Sonntag, so um 10:00 Uhr morgens, taufte der Geschäftsführer des FS98 zwei Boote für den sportlichen Nachwuchs und sein eigenes Touren-Kajak. Die Boote für die Jugend wurden auf die Namen Cox und Feuerflamme getauft, sein Kajak erhielt den, für die Schifffahrt, historisch-physikalisch bedeutsamen Namen Archimedes.
Anschließend ging es für Cox und Archimedes auch gleich zum Anpaddeln mit all den anderen aufs Wasser.

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Kanuten des FS98 für eine saubere Sache 23.03.2019

Im Rahmen der EDG-Aktion „Sauberes Dortmund“ sammelten rund 20 Jugendliche und Erwachsene der Kanuabteilung des FS 1898 Dortmund am Samstag, 23.3.19, rund 3 Stunden lang Müll ein, den Schmutzfinken am und im Dortmund-Ems-Kanal hinterlassen haben. Zu Wasser und zu Lande wurde mit Feuereifer gesammelt, das Ergebnis waren rund 25 Müllsäcke, u.a. gefüllt mit Yogamatten, Resten vom Grill, diversen Plastikmüll usw. Zum Abschluss gab es Waffeln und Würstchen am Bootshaus des FS 1898, das am Kanal „hinter“ dem Fredenbaumpark liegt.

 

Frühjahresputz beim FS98 03.2019

Alle Jahre wieder wird auf- bzw. eingeräumt, entrümpelt und geputzt. Diesmal wurde gar der Hallenboden feucht geflitscht, um so auch den Staub los zu werden.

Natürlich wurde der Außenbereich nicht vergessen und am Ende präsentierte er sich mit fachgerecht gesäuberten Rasenkanten und Wegen.

 

Jahreshauptversammlung 02.2019

Gut besucht war sie die Jahreshauptversammlung des FS98 des Jahres 2019! Mit ca.15 Auszeichnungen gab es ja auch Einiges zu vergeben. Viele Wanderfahrer hatten in der vergangenen Saison große Entfernungen geschafft und die Rennpaddler haben auch bei internationalen Wettkämpfen super Zeiten geschafft, was eine Reihe von Podestplätzen bedeutete. Für’s Gruppenfoto standen leider nicht alle ausgezeichneten Mitglieder zur Verfügung.

Auch im Vereinsvorstand hat sich dieses Jahr einiges verändert, so wurden ein neuer Geschäftsführer, eine neue Bootshauswartin und eine neue Wanderwartin gewählt.

 

Sprengung des Kraftwerks Knepper vom Dortmund-Ems-Kanal aus am 17.02.2019

An unserem Umkehrpunkt an km 7 auf dem DEK machten wir eine Pause und ich blickte über die Spundwand in Richtung Westen. Ich sah wie gewohnt das obere Drittel des Kühlturms und die obere Hälfte des Schornsteins des alten Kraftwerks in Castrop_Rauxel, als es mir das mit der Sprengung wieder einfiel.
Weil auf dem Radweg am Kanal auch schon zwei Radfahrer in die gleiche Richtung schauten und ein Signalton zu hören war, beschlossen wir, die Sprengung vom Wasser aus zu verfolgen. Nach einem Weilchen ertönten zwei weitere Signaltöne kurz hintereinander, ich hielt mein Smartphone schon aufnahmebereit in der Hand und es passierte nichts. Mittlerweile waren wir schon zu viert, die da warteten und warteten.
Nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens beschlossen wir zurück zu paddeln und, wie könnte es anders sein, genau in dem Augenblick begann der Kühlturm sich zur Seite zu neigen. Immerhin hatte ich es aber noch geschafft, das Fallen des Schornsteins zu filmen.
Anschließend meinte eine Kollegin, dass es schade sei, dass nun eine weitere Landmarke zwischen Henrichenburg und dem Bootshaus verschwunden sei.

 

 

Weihnachtsfeier FS98 2018

Am 19.12.2018 hatten Brigitte und Jürgen zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Der Raum war weihnachtlich schön geschmückt und neben der Gelegenheit sich mit Vielen zu unterhalten, gab es auch etwas Programm. Es wurden Neuigkeiten mitgeteilt, Weihnachtsgeschichten unterhaltsam vorgetragen und gemeinsam gesungen. Zu alledem sorgten das sehr gute Essen, die dem Anlass entsprechenden heißen Getränke und Süßigkeiten für das leibliche Wohl und für eine angenehme weihnachtliche Stimmung.
Vielen Dank all denen, die uns das ermöglicht haben.

 

47. Rintelner Eisfahrt 08.12.2018

„Schiet Wetter“, viel Wind und ganz viel Wasser

Fluss: Weser/Niedersachsen
Strecke: 26km, vom alten Pionierübungsplatz in Hameln bis zum Kanuclub in Rinteln

Am zweiten Dezemberwochenende, an einem Samstag, findet seit 47 Jahren die Rintelner Eisfahrt statt. In reizvoller Mittelgebirgskulisse schlängelt sich hier der Fluss durch das Weserbergland. Und weil das Paddeln auch im Winter Spaß machen kann, war klar – wir sind in diesem Jahr mit 6 Booten dabei.

Los ging es für die meisten von uns schon am Freitag. Ein heißer Tipp empfahl uns die Übernachtung in der Jugendherberge Hameln. Diese liegt direkt an der Weser, unweit des Zentrums und nur knapp 1000 Meter vor dem Start Flussaufwärts. Also nachmittags die Boote aufgeladen und auf die Autobahn. Die Vorfreude war groß, das Wetter grau und nass, aber … egal.

Vor Ort wurden die Boote abgeladen, die Zimmer bezogen und dann ging es zu Fuß durch den Regen Richtung Altstadt. Und die ist schön, richtig schön! Mit ihren engen Gassen und Fachwerkhäusern, im Schein der Weihnachtsbeleuchtung ein Märchen! Manch einer fühlte sich, wie einst der durchnässte Wanderer zu Grimms Zeiten, auf der Suche nach einem Wirtshaus. Wir kehrten nach längerer Suche im modernen „Cazador“ ein und verbrachten mit leckeren Schnitzeln und Flammkuchen einen schönen Abend. Gegen 21 Uhr machten wir uns auf den Rückweg, mit einem kleinen Umweg über den Weihnachtsmarkt mit seinen Glühweinständen. Wieder durch Regen und enge Gassen und wieder absolut lohnend! Heimelig 🙂 Unser Tipp: Möglichst einen Tisch reservieren, egal in welchem Lokal man Essen möchte. Weihnachtsessen, Wochenendreisende und über 500 Kanuten füllen (527 in diesem Jahr) die Lokale.

Nach einer ruhigen Nacht, in den Stockbetten unserer rustikalen Unterkunft, wartete ein einfaches, aber gutes Frühstück auf uns und dann ging es auch schon los. Auschecken, den üblichen Kram und die Boote 50 Meter zum Fluss tragen und ab auf das Wasser. Offizieller Start war um 10 Uhr, da konnten wir ganz entspannt sein. Und das Wetter? In der Nacht war der Wind aufgefrischt, es hatte geregnet, aber der Himmel zeigte sich noch immer im trüben Grau. Und so blieb es vorerst. Etwas windig, zwischendurch Regen und trotzdem viele gutgelaunte Leute auf dem Wasser!

Doch das Wetter wollte nicht einfach nur schmuddelig bleiben. Gegen Mittag wurde es immer windiger, aus Schauern wurde Regen. So hatten wir uns die Weser im lieblichen Mittelgebirge, nicht vorgestellt! An einigen Stellen schüttelten uns unruhige kleine Wellen durch, als wären wir auf einem großen See bei zu viel Wind unterwegs. Am Zwischenstopp in Großenwieden warfen einige das Handtuch. Andere waren froh im Zweier zu sitzen. Wir hielten durch! Und wurden mit noch mehr Wind und Regen belohnt. Vorwärts paddeln und Rückwärts fahren, das geht! Den Rest der Strecke legten wir geduckt am luvseitigen Ufer zurück und waren plötzlich in Rinteln.

Boote aus dem Wasser, trockene Kleidung an und dann den obligatorischen Erbsen-Eintopf genießen. Das tat gut! Und während einige den Shuttle Service nutzen um die Autos zu holen, gönnten wir uns noch etwas von dem selbstgebackenen Kuchen, der im Bootshaus angeboten wurde, und von dem Kaffee, dem Glühwein und den Waffeln. Vor Einbruch der Dunkelheit waren die Boote aufgeladen und es ging im Regen (natürlich) zurück nach Dortmund.

Fazit: Wir hatten eine gute Zeit! Und wir werden wiederkommen! Das war nicht unsere letzte Eisfahrt.

Ein Dankeschön an die Organisatoren vom Rintelner Kanu-Club e.V., allen Helfern und den Männern und Frauen, die so leckeren Kuchen gebacken haben!
S.N.

 

Müll Sammelaktion am 11.11.2018

Am Sonntagvormittag traf sich eine kleine Gruppe engagierter Kanuten für eine Aufräumaktion der besonderen Art. Auf den 500m vom Bootshaus bis zum Hardenberghafen wurde Müll gesammelt. All das, was sich in den Büschen und zwischen den Steinen verfangen hatte und nur vom Wasser zugänglich war, wurde vom Kajak aus eingesammelt.
„Unser Sport verlangt mit der Umwelt respektvoll umzugehen. Im Kajak zu sitzen, die Tiere beobachten, den Blick über das Land schweifen lassen, das ist doch toll“, sagte eine der Kanutinnen. Und so wurde eifrig gesammelt. Kaputte Glasflaschen, Badekleidung, jede Menge Plastikbehältnisse. Leider auch Batterien und Netze aus Kunststoff, die zu einer Gefahr für Enten und andere Wasservögel werden können. Aber es gab auch Positives zu berichten, denn trotz des heißen Sommers und der vielen Leute, die hier täglich waren, ist der Müll zum Ende der Saison weniger geworden.
Mit dem Ergebnis der Sammelaktion waren alle zufrieden. Der Müll ist entsorgt und das Ufer vor unserem Bootshaus ist sauberer! „Das werden wir wieder machen“, sind sich alle einig. Die nächste Aktion ist zum Saisonstart im Frühling 2019 geplant.

S.N.

 

Möhnesee-Tour am 21.10.2018

Da wir wussten, dass es an diesem Sonntag kaum Wind geben würde, sind wir mal an den Möhnesee gefahren um zu paddeln. Als wir ankamen, war es absolut windstill bei strahlend blauem Himmel. Wir waren überrascht, wie niedrig der Wasserspiegel wirklich war. Zum Glück reichte die Betonrampe an der Einsatzstelle noch bis kurz vor die “Pampe” und der Einstieg war keine allzu große Matscherei.
Es war wunderschön, fast alleine über den spiegelglatten See zu paddeln. Die sonst so vielzähligen Segelboote lagen an tiefergelegten Stegen oder bereits im Winterlager. Kurz vor dem Einlauf am oberen Ende konnte man auf dem Grund Überreste aus vergangenen Zeiten erkennen.
Leider konnten wir, durch das Niedrigwassers, nirgendwo, außer an unserer Einsatzstelle in der Mitte des Sees, an Land gehen, um eine Pause zu machen. Im unteren Bereich des Möhneseees fuhr sogar das Fahrgastschiff. Das zog allerdings ein kleineres Beiboot mit weniger Tiefgang hinter sich her, mit dem die Passagiere vom Ufer abgeholt und wieder zurückgebracht wurden.
Es war ein einmalig schöner, sonniger, geruhsamer Paddeltag.

 

Rheintour am Sonntag, 16.09.2018

Um 9.00 Uhr Treffen am Bootshaus, Boote aufgeladen. 7 Personen – 2 Zweier-Kajaks und 3 Einer-Kajaks.
Mit 2 Autos und Anhänger nach Neuss-Uedesheim. Strahlender Sonnenschein. Leider Stau beim Wagen-Umsetzen zum Zielort. Daher ging es erst los aufs Wasser um etwa 13 Uhr. Los ging’s kurz vor Rheinkilometer 729 in Neuss-Uedesheim.
33 km bei strahlendem Sonnenschein auf einem auch sonntäglich recht stark befahrenen Rhein. Durch Düsseldorf – an auffälligen Hochhäusern vorbei. Stadtfest auf der Rheinpromenade. Es gibt tatsächlich einen Schlager „Beate…“ – naja, nicht unser Musikgeschmack.
Mehrfach den Rhein gekreuzt. Ordentliche Wellen wegen der Schiffe. Hui!! Beeindruckend für Anfänger. Aber solange die erfahrenen Paddler ruhig bleiben, kein Grund zur Sorge.
Um 17 Uhr – inklusive einer Picknick-Pause am Rheinufer – Ankunft am Ziel: Kurz hinter Rheinkilometer 762 in Krefeld.
Wegen des trockenen Sommers insgesamt niedriger Wasserstand – die Kajak-Slalomstangen am Rheinufer hingen sogar schon über trockenem Grund.
Nach Wagenumsetzen, Anhängerbeladen, Rückfahrt usw. Ankunft am Bootshaus um 20 Uhr. Flott noch abgeladen – dann endlich ab aufs heimische Sofa… Ein langer, aber schöner Tag!!

 

 

36. Internationale Weserberglandrallye am 1.9.2018: Silber lockt
 

Im September lockte uns ein besonderes Paddelhighlight: die 36. Internationale Weserberglandrallye. Am Vortag fuhren insgesamt 8 Personen unseres Vereins mit 7 Booten, davon 1 Zweier, zum Kanuverein nach Rinteln, ca 160 km von Dortmund entfernt. Idyllisch an der Weser gelegen, konnten wir dort mit weiteren Paddlern von anderen Kanuvereinen im Auto bzw auf dem Matratzenlager auf dem Dachboden übernachten.  
 
Abends ging es fürs uns zu Fuß ins nahe gelegene Zentrum, das mit etlichen hübschen Fachwerkhäusern eine einladende Atmosphäre bietet. Mit italienischen und mexikanischen Leckereien haben wir uns für den nächsten Tag gestärkt.
 
Das ungewohnte Matratzenlager ließ nicht jeden schlafen, so dass Zeit blieb, die Morgenstimmung mit Nebel über der Weser zu genießen. Zur großen Verwunderung standen trotz des nächtlichen Sägens noch alle Bäume unversehrt. Nach einem Frühstück in der Camperküche ging es zum offiziellen Start um 9 Uhr in die Boote. Vor uns lag die Silberstrecke, 41 km bis zum Ziel in Minden. Gespannte Erwartung, für viele von uns war es die erste Rallye. Gleichzeitig fand auf der Strecke ein Weser-Schwimm-Marathon statt: Es galt, etliche Schwimmer mit Begleitkanus in sicherem Abstand zu überholen. Das Wetter war ideal: sonnig, nicht zu warm, kaum Wind. Nach einigen Kilometern fanden wir unseren Paddelrhythmus und konnten die Landschaft des Weserberglands mit flachen Wiesen, Kühen, bewaldeten Hügeln genießen. Bauern, die auf den Feldern arbeiteten. Segelflieger, die das schöne Spätsommerwetter nutzten. Immer wieder ergaben sich (kurze) Gespräche mit Kanuten aus anderen Vereinen, es herrschte gute Stimmung auf dem Fluss. Verteilt auf Bronze-, Silber- und Goldstrecke nahmen mehr als 500 Kanuten an der Rallye teil. Dennoch gab es immer wieder Momente, in denen man fast allein auf dem windungsreichen Fluss war und beinahe meditativ mit der Strömung dahinglitt, zauberhaft! Infolge des heißen Sommers herrschte Niedrigwasser, etliche Schwimmstege lagen auf dem Trockenen, die Weser gab schöne Stellen für eine kurze Rast unterwegs frei.
 
Am Ortseingang von Minden konnten wir vom Boot aus beobachten, wie sich das dortige Festivalgelände füllte: Am Abend stand ein Konzert der Toten Hosen auf dem Programm. Glücklich erreichten wir nach 41 km und mindestens 4 Stunden Paddelzeit das Ziel beim Kanuverein Minden, wo fleißige Helfer beim Aussteigen halfen und wir uns bei Kuchen, Würstchen und Getränken erholen konnten und unsere wohlverdienten Medaillen in Empfang nahmen. Dann startete das übliche „Gerödel“: Autos aus Rinteln holen, Boote laden…es ging  kaputt, aber zufrieden zurück nach Dortmund.
 
Fazit: Das war nicht unsere letzte Rallye.

 

28. Dortmund-Ems-Kanal Wanderfahrt 2018 (Schleusenfahrt)

Am 26.08.2018 fand die 28. DEK-Wanderfahrt vom KK-Datteln zum FS98 in Dortmund statt. Bei schönem Wetter und angenehmen Temperaturen ging es gegen 11:00 h beim KK Datteln los.
Vor der Schleuse in Henrichenburg musste noch die Schleusung einer kleinen Motorjacht abgewartet werden. Dann blieb Frank in seiner Funktion als Wanderwart im ständigen Kontakt mit dem Schleusenwärter und managte mit mit ihm den Ablauf.
Irgendwann wurde auch die Ampel endlich grün und es ging rein in den dunklen Trog. Nachdem alle, wirklich alle, einen Platz zum Festhalten gefunden hatten, ging das Schleusen los. Das riesige Tor schloss sich hinter uns und kaum spürbar ließ der Schleusenwärter das Wasser ein um niemanden loszureißen. Es dauerte doch eine ganze Weile um so eine große Schleuse zu füllen und so wurden Rufe nach Kaffee, Kuchen bzw. Fritten laut.
Als die Ampel der Ausfahrt auf grün umgesprungen war „düsten“ die ersten Kajaks aus der Schleuse, gefolgt von den übrigen Booten. Im Nu verteilten sich die mehr als 60 Boote. So viele Teilnehmer gab es wohl noch nie auf dem Kanal in Richtung FS98-Bootshaus.
Dort konnten dann alle Wünsche in Sachen Essen und Trinken, dank Brigitte und Jürgen, bestens erfüllt werden.

 

Der FS1898 wird 120 Jahre alt und feiert

Neben den offiziellen Berichten, hier noch ein Jubiläumsbericht:
Das Wetter war, wie es nicht besser sein konnte, wunderschön. Neben den illustren Gästen waren außer den Vereinsmitgliedern ab nachmittags auch viele interessierte Gäste anwesend.
Bei den Bootstaufen war es schön, dass unser Bürgermeister sich spontan dazu bereit erklärte, auf Wunsch einer Paddlerin unserer Jugendmannschaft, den Taufpaten zu geben. Die Idee wurde dann wenig später ebenso erfolgreich von einer Vereinskollegin für ihre Bootstaufe aufgegriffen.
Am Nachmittag nutzten dann viele Gäste, Erwachsene und Jugendliche, die Gelegenheit, im Zweier mit fachkundiger Hilfe einiger Vereinsmitglieder, den Paddelsport mal auszuprobieren.
Einige Mitglieder aus der Rennsportabteilung führten auch vor, was es mit der Eskimorolle auf sich hat.
Im Hintergrund haben natürlich Brigitte und Jürgen mit ihrem Team die Sache im wahrsten Sinne des Wortes am Leben gehalten.

 

 

Abteilungsfahrt Roermond an der Maas in den Niederlanden 2018

Ende Mai, Anfang Juni fand unsere Roermondfahrt statt, die Christoph so schön organisiert hatte.
Das Wetter war ok, d.h. Sonne und Regen gemischt und warm. Der Campingplatz lag paddelgünstig an einem der vielen Maasseeen mit Verbindung zur Maas und zusätzlich war das schöne Stadtzentrum von Roermond auch noch fußläufig erreichbar. Was will man mehr?
Am offiziellen Anreisetag ging es auch schon am Vormittag aufs Wasser, um einige der Seeen zu erkunden, von denen wir umgeben waren. Da kamen wir auch an einer Party-Halbinsel vorbei, die eine Burg aus Paletten zierte. Abends gab es unüberhörbar Techno-Musik. Das Festival war zum Glück so modern, dass ab Mitternacht von Lautsprecherbetrieb auf Kopfhörer umgeschaltet wurde. Am Nachmittag ging ein Teil der Gruppe zu Fuß in die Stadt, ein anderer paddelte über die Maas in die Rurmündung und eine kleine Gruppe machte sich auf den Weg, um für die angemeldete Rurtour am nächsten Tag, eine Möglichkeit zu finden, von der Rur in die Maas zu gelangen. Die wurde dann auch gefunden, denn auf Grund zweier Wehre kann man nicht einfach so durch Roermond auf die Maas paddeln. Leider hatte es bereits zu dem Zeitpunkt in der Eifel heftig zu regnen begonnen. Am Abend traf man sich im Hafenlokal direkt an der Maas zum Abendessen.
Am nächsten Morgen fuhren wir zur Einsatzstelle und sahen, dass die Rur so viel Wasser führte, dass der Pegel im roten Bereich lag. Wir fuhren also wieder zurück, diesmal an der geplanten Umtragestelle am Rand von Roermod vorbei und sahen, dass der ganze Bereich stark überflutet war. So wurde umdisponiert. Eine Gruppe paddelte die Maas etwas abwärts um einen weiteren See zu erkunden und eine andere wiederum paddelte die Maas aufwärts bis zur Sperrung. Auf dem Rückweg gab es ebenfalls noch einen Abstecher auf zwei andere, größere Maasseeen. Diese Tour hat trotz zeitweiligem Regen und Wind mit “Seegang” richtig Spass gemacht und war auch landschaftlich interessant. Am Abend gab es “heerlijk lekker Pasta van Brigitte & Jürgen” im “gezelligen” Gemeinschaftszelt.
Am dritten Tag paddelten wir nochmal über die angrenzenden Seeen zu einem halb versunkenen Motorboot, einer Wasserskianlage, einem Hafen und zu einer Ferienhausanlage, wo die Häuser schwimmend gelagert sind und jedes Haus auch seinen eigenen Anleger hat. Zwischendurch gab es immer mal wieder schwarze Schwäne zu sehen.
Vielen Dank an alle, die diese schöne Tour möglich gemacht haben und auch Danke an die vielen Teilnehmer, zahlreicher als je zuvor, wie Rainer sagte, ohne die es “niet zo gezellig” geworden wäre.

 

Zur Abwechslung mal Kanadier 2018

 

Der schöne Kanadier ganz aus Holz und klar lackiert
hat uns seit langem interessiert.

Da stand es am Mittwoch plötzlich fest,
heut’ machen wir den Kanadier Test.

Sechs Personen, das passte gut,
die hatten auch noch allen Mut.

Nach ein paar Minuten saßen dann
im Kanadier drei Frauen und drei Mann.

Die hatten Spass die ganze Tour
zu sechst war’s ein Vergnügen pur.

Wir haben gewitzelt und gelacht,
das wird bestimmt noch mal gemacht.

R.V.

 

Vereinsfahrt FS98 Ruhr-Baldeneysee 2018

 

m April 2018 unternahm eine kleine, aber nette Gruppe von drei Personen eine Fahrt auf der Ruhr und dem Baldeneysee in Essen.
Der Einstieg erfolgte beim TKV 1877 Essen Kupferdreh, der zum Abladen und Einsteigen der ideale Startplatz war. Dann ging es flussabwärts das kurze Stück bis zum See, der noch in morgendliche Ruhe gehüllt war, bis dann unüberhörbare Kommandos für Ruderer über den See hallten. Lustiger Weise gab es daraufhin “Echos” vom Ufer, die kamen von Anglern, die lauthals ihre Fische feil boten.
Kurz hinter der Regattastrecke Essen querten wir den See, um auf der anderen Seite zurück zu paddeln. Beim “Rasen- u. Wassersportverein Essen 1931 e.V.” legten wir an, um eine Mittagspause einzulegen und um das großzügige Gelände zu bestaunen.
Wir waren gerade wieder auf dem Wasser, als eine leichte Brise aufkam, auf die viele Segler wohl gewartet hatten. Im Nu waren viele von denen auf dem Wasser. Doch der Wind schien sich einen Spass erlaubt zu haben, denn schon nach wenigen Minuten schlief er im wahrsten Sinne des Wortes ein.
Da unsere zurückgelegte Strecke noch nicht so ”übermäßig lang” war, paddelten wir weiter, am TKV vorbei, flussaufwärts bis zur Halbinsel bei Essen-Holthausen. Ich fand es nett von den beiden im Zweier, dass sie dabei ihren Vorteil, zumal auch noch gegen die leichte Strömung, nicht so ausspielten.
Wir ließen uns dann ein Weilchen von der Strömung zurück treiben und paddelten am Fährhaus rote Mühle vorbei, zurück zum TKV.
Es müssen also nicht unbedingt große Fahrten sein, die man in guter Erinnerung behält.

 

FS98 Anpaddeln 2018

 

So wie jedes Jahr fand auch im März 2018 das traditionelle Anpaddeln statt.
Das Wetter gab sein Bestes um jeden aus der Winterpause zu locken.
Ausrichter war diesmal der Ruderclub Hansa Dortmund, der auch für die Bewirtung sorgte.
Leider waren dieses Jahr keine offiziellen Vertreter der Stadt Dortmund anwesend, selbst das Feuerlöschboot war aus Reparaturgründen verhindert.

 

1. Vereinsfahrt des FS98 2018 auf dem Dortmund-Ems-Kanal und dem Datteln-Hamm-Kanal

 

Im März waren die Eisschollen noch zu dick am Bootssteg des FS98, um ans paddeln denken zu können. Also ging es zum KK-Datteln, die ja über einen “beheizten Kanalbereich” verfügen.
Da lag zwar im Bereich des Steges auch eine Eisschicht auf dem Wasser, die war jedoch so dünn, dass sie bei der geringsten Berührung geräuschvoll wie dünnes Glas zersplitterte.
Wir paddelten den DEK in Richtung Lippe, kamen aber nur bis zum Sicherheitstor. Dahinter gab es zwar keine geschlossene Eisdecke, aber doch zu viele dickere Eisschollen. So kehrten wir um und paddelten ein Stück den DHK entlang, der wohl offensichtlich ziemlich weit eisfrei war.
Als wir in Ufernähe eine Rast zur Mittagspause einlegten, erhielten wir noch zufälligen Besuch von einem Vereinskollegen, der mit Frau und Hund einen Spaziergang in der Frühjahrssonne machte.
Da es mittlerweile deutlich wärmer geworden war, paddelten wir wieder zurück zum Sicherheitstor und waren überrascht, dass nun vom Eis des Vormittags nichts mehr zu sehen war. Nur in Richtung Schleuse zum Wesel-Datteln-Kanal gab es noch Eisfelder, die sich aber locker durchpaddeln ließen. Die deutliche Erwärmung hatten wohl auch die Kraniche mitbekommen und sich dazu entschlossen schon Mal in Richtung Norden zu ziehen.

Vielen Dank dafür an unseren Wanderwart Christoph, dem wir dieses schöne Abenteuer zu verdanken hatten.

 

Jahres-Hauptversammlung der Kanu-Abteilung des FS98 2018

Neben den zahlreichen Auszeichnungen für erreichte Leistungen und Ehrungen gab es auch noch zwei Bootstaufen, die, von Toni moderiert, vom ältesten und vom jüngsten Mitglied des Vereins durchgeführt wurden.
Es folgten die Berichte der jeweiligen Funktionsinhaber des Vereins und am Ende wurden wir nicht nur vom Vorstand, sondern auch von einer wunderschönen Abendstimmung verabschiedet.
Bleibt noch zu erwähnen, dass wir alle Brigitte und Jürgen für die optische und für die kulinarische Ausrichtung sehr dankbar waren.