Wandersportnews

Entspannt paddeln an einem Mittwoch im Juli 2022

Bei moderatem Sonnenschein und angenehmer Temperatur trafen sich insgesamt dreizehn Vereinsmitglieder*innen, um am späten Nachmittag auf unserer Hausstrecke, dem DEK, zu paddeln.
Bis auf SUP war alles vertreten, was der Kanuverein so zu bieten hat; Kajak, Canadier, Rennkajak und ein Lufkammerkajak.

Auf ins Weserbergland: Vereinsfahrt 2022

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause konnten wir am 11.6.22 endlich wieder zu einer mehrtägigen Vereinsfahrt aufbrechen. Mit deutlich weniger Teilnehmenden als früher schlugen wir unser Basislager für 5 Tage auf dem Campingplatz in Bad Karlshafen auf.
Bei überwiegend herrlichem Wetter paddelten wir vier Tage auf Weser und Diemel. Dreimal erkundeten wir die flott strömende Weser (Bursfelde bis Bad Karlshafen, 26 km; Bad Karlshafen bis Lüchtringen, 28 km; Bad Karlshafen bis Holzminden, 35 km) und genossen die Ausblicke in die sanfte Hügellandschaften und die steilen Berghänge des Wesertales, die Sicht auf Reiher, Schafe und Weiderinder, die bequemen Stege und die schönen Raststellen.

Einen Tag bepaddelten wir die Diemel ab Trendelburg. 17 km bis zur Mündung in die Weser bei Bad Karlshafen, die es in sich hatten: es galt, 3 Wehre zu umtragen, eines schwieriger als das andere. Der Schweiß floss in Strömen, aber die gemeinsame schwierige Arbeit schweißte auch zusammen. Dazwischen genossen wir einen idyllischen Fluss mit mehreren munteren Schwällen, Baumhindernissen, Eisvögeln, Schwänen und schön blühenden Stauden. Die Ein- und Ausstiegsstellen an der Diemel per Wasserwanderkarte und unter Verzicht auf Online-Technik zu suchen, erwies sich als zeitaufwändiges und nervenaufreibendes Abenteuer, wurde aber am Ende von Erfolg gekrönt.

Am zweiten Paddeltag machte die Sonne eine Pause: rund zwei Stunden paddelten wir in heftigstem Regen und gegen starken Wind. Der am Zeltplatz gebliebene Canadier wurde durch den Wind einmal um die eigene Achse gedreht und landete seitlich auf einem Zelt. Das Vereinszelt konnte nur durch schnelles Eingreifen der am Platz gebliebenen am Wegfliegen gehindert werden: Naturgewalten!

Herausforderungen wie reparaturbedürftige Boote, vergessene Steuer, gesundheitliche Einschränkungen wurden durch fachkundiges Engagement der Wanderwarte sowie tatkräftige Hilfe und Geduld der Mitpaddelnden bewältigt.

Mehrfach nutzten wir den häufig parallel zur Weser verlaufenden Zug zur Rückkehr zum Campingplatz und sparten so Auto-Kilometer ein, was dank des 9-Euro-Tickets und Online-Bahnauskunft problemlos möglich war. Eine interessante Premiere war die Nutzung der Weserfähren mit Autos und beladenem Bootshänger: Tetris live, aber mit Augenmaß und Vorsicht klappte alles und wir konnten langwierige Umleitungen um Baustellensperrungen vermeiden.

Gegen Abend trafen wir meist k.o., zufrieden und hungrig am Campingplatz ein: Essen gehen, gemeinsames Kochen und Selbstversorgung wechselten sich ab. Anschließend klangen die Tage in geselliger Runde im Vereinszeit und mit Vorplanungen für den nächsten Tag aus.

Herzlichen Dank an die Wanderwarte Frank und Christoph für eine schöne Vereinsfahrt mit Freude, Herausforderungen und Geselligkeit! Wir freuen uns auf spannende neue Ziele in 2023!

Tag der offenen Tür beim FS98 am 22.05.2022

Ab 11:00 h waren beim FS98 Türen und Tore geöffnet und Vereinsboote, Paddel nebst Schwimmhilfen für Kinder und Erwachsene vor dem Steg aufgestellt.
Zur Unterstützung, Einweisung und Beratung standen natürlich auch Paddler*innen des Vereins bereit. Da gab es dann auch Einweisungen bzw. Übungen zur richtigen Handhabung der Paddel, Hilfe beim Ein- und Ausstieg am Steg sowie erste, begleitete Paddelerfahrungen im Zweierkajak oder im Kanadier. Auch auf dem Wasser gab es Unterstützung von Vereinsmitglieder*innen in ihren Kajaks.
Auf der Sonnenterasse des Vereinshaus standen Tische, Stühle und der große Grill bereit, um die Gäste zu bewirten. Die kamen dann auch und deren Zahl stieg im Laufe der Veranstaltung immer weiter an. So hatten die Helfer*innen alle Hände voll zu tun, um der Nachfrage Herr zu werden. Das Wetter war wieder einmal wie für eine solche Veranstaltung gemacht. Die Sonne schien, ohne dabei zu heiß zu sein und ein leichter, angenehmer Wind brachte die Flaggen und Wimpel am neuen Fahnenmast gut zur Geltung. Da konnte man einfach nur aufs Wasser gehen wollen, was den entsprechend großen Andrang nur zu verständlich machte. Zwischendurch gab es mal in der Luft Besuch vom großen Doppeldecker, dem “Roten Baron” und auf dem Kanal schaute einmal die “Santa Monika” vorbei. Bleibt zu hoffen, dass das so geweckte Interesse an unserem schönen Sport sich in einer weiter steigenden Anzahl der Mitglieder*innen niederschlägt.
Wie immer an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Aktiven des Vereins für ihren Einsatz und an die Familie Kelch für das gastronomische highlight der Veranstaltung.

18.05.2022 Der restaurierte Fahnenmast des FS98 steht wieder

Dank der Tatkraft vieler Vereinsmitglieder steht der Fahnenmast des FS98 wieder.
Nachdem die Witterung der letzten Jahre dem Mast und vor allem dessen Verankerung doch sehr zugesetzt hatte war einiges an Vereinsarbeit nötig, um eine neue Verankerung bzw. einen neuen Mastfuß herzustellen, den Mast zu entrosten, zu grundieren und neu zu lackieren. Anschließend musste der neue Mastfuß auch noch fachgerecht einbetoniert werden. Nach all diesen Arbeiten war es dann am Mittwoch bei wunderschönem Wetter soweit, den Fahnenmast wieder aufzurichten.
Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben.

Fotos der Vereinsfahrt auf der Lippe am 15.05.2022

Neele in Valencia im Mai 2022

Neele ist schon eine Weile in Valencia im Südwesten Spaniens. Klar, dass sie da Kontakt mit dem ortsansässigen Kanuclub aufnimmt und bei der Gelegenheit unseren Vereinswimpel übergibt

Sie nimmt zweimal in der Woche am Training mit den rennkajakähnlichen Booten teil, um damit das Surfen auf der Welle zu lernen. Mehr Infos dazu auf: https://piraguismovalencia.com/.

FS98 Anpaddeln am 03.04.2022

In diesem Jahr konnte das Anpaddeln wieder unter fast normalen Umständen stattfinden. Das Wetter hatte Rücksicht auf die Veranstaltung genommen, auf den angekündigten Morgenfrost verzichtet und die Sonne scheinen lassen. So wurde der frühe Start längst nicht so eisig wie befürchtet.
Vom FS98 war diesmal auch ein Kanadier mit dabei und zusammen mit einem weiteren vom Nachbarverein sorgten sie für eine gelungene Abwechslung.
Nach dem kompakten, offiziellen Teil der Veranstaltung wurde, dank des Wetters, ausgiebig gepaddelt.
Ausrichter war der Ruderclub Hansa Dortmund, der auch für die Bewirtung sorgte.

Bezirksanpaddeln auf dem Rhein-Herne-Kanal am 20.03.2022

Canadier beim FS98 am 16.03.2022

Nach Anfrage von Iris und Stefan wurde nach längerer Zeit brachliegendes Material und „Knoff-Hoff“ aktiviert. Canadier geht also bei uns auch! Die Handhabung der Pünten (Canadier) mittels Stechpaddel wurde von Markus, Martin und Christoph erklärt, welche sich in der Vergangenheit einiges Fachwissen zum Thema „er-fahren“ haben. Auch für weitere Interessierte als Ansprechpartner und Einweiser ins Canadierfahren stehen sie in Zukunft gerne zur Verfügung.

Jahreshauptversammlung am 26.02.2022

Zum Auftakt der Jahreshauptversammlung hatte das Wetter mit einem strahlend blauen Himmel schon alles gegeben um einen guten Verlauf zu ermöglichen. Da machten sich auch die bereits aufgestellten vier neu erworbenen Kajaks besonders gut, die da schon auf ihre Bootstaufe warteten.
Nach den Ehrungen und den Auszeichnungen einiger Mitglieder*innen, den Geschäftsberichten und weiteren Mitteilungen, wurde der Vorsitzende Rainer Zimpel in seinen wohlverdienten Ruhestand entlassen. Zu seinem Nachfolger wurde später Toni Pais gewählt, womit nun ein Rennpaddler an der Spitze der Kanu-Abteilung steht.
Anschließend wurden u.A. noch Vorschläge zur besseren Aufteilung der anfallenden Wartungs- und Pflegearbeiten im Innen- und Außenbereich des Vereinsgeländes gesammelt.
Für die nette Atmosphäre im Vereinsheim und das leibliche Wohl aller Beteiligten ist auch hier wieder der Familie Kelch zu danken.

Adventspaddeln am 12.12.2021

“Wenn Paddler*innen wandern,
dann ist das schöne Wetter bei den ander’n”.

Soviel zum nicht gerade weihnachtlichen Wetter an dem Vormittag. Ansonsten ist die Lage unseres Vereinsgeländes für städtische Verhältnisse ja ideal, denn vor dem Vereinshaus befindet sich der Dortmund-Ems-Kanal mit großem, breitem Steg und hinter dem Vereinshaus befindet sich der ebenfalls große Fredenbaum-Park.
Ein kleines Grüppchen stieg in ihre Kajaks und ein größeres begab sich auf einen Rundgang durch einen Teil des Parks mit Rückweg am Kanal entlang.
Anschließend trafen sich dann alle wieder, die Coronaregeln befolgend, zum Mittagessen im warmen Vereinsheim.
So wurde der Tag “trotz des Wetters” zu einem unterhaltsamen und leckeren Ereignis. Für die, wie immer sehr gute Bewirtung mit weihnachtlicher Stimmung, sei an dieser Stelle dem Ehepaar Kelch herzlich gedankt.

Abpaddeln am 07.11.2021

In diesem Jahr wurde das Abpaddeln vom FS98 ausgerichtet. Es war schön zu sehen, dass sich so viele TeilnehmerInnen aktiv daran beteiligten. Das Wetter hatten wir natürlich, wenn auch in buchstäblich letzter Minute, schön herbstlich hinbekommen. Unter den illustren Passagieren auf dem Feuerlöschboot der Dortmunder Feuerwehr, die sich dankenswerter Weise auch in diesem Jahr an der Aktion beteiligt hat, befanden sich u.a. folgende Gäste:

Norbert Schilff, 1. Bürgermeister
Udo Hilpk, StadtSportBund Fachschaft Kanu
Wolfgang Beier, Stadtsportbund Fachschaft Rudern
Rainer Zimpel, FS1898
Uwe Rusert, 1. DKV
Ulrich Hahn, RC Hansa
Uwe Eberwein, RC Germania

Bei den feierlichen Reden blieb auch nicht unerwähnt, dass unsere Vereine trotz der Pandemie, Zuwächse zu verzeichnen hatten. Nach dem offiziellen Teil wurde, dank des guten Wetters mit beeindruckenden Herbstwolken, noch einige Kilometer gepaddelt und gerudert. Anschließend gab es, dem Ehepaar Kelch und ihren HelferInnen sei es gedankt, eine prima Verpflegung.

Jahreshauptversammalung am 18.09.2021

Unsere erste Versammlung in der Pandemie und das mit einem Jubilar, dessen Alter man erst einmal erreichen muss!

Auf der Lippe von Werne bis Lünen am 12.09.2021

Das Wetter war schon morgens sehr schön und so blieb es auch den ganzen Tag. Eine Temperatur knapp über 20º C sorgte für ein sehr angenehmes Paddeln.
Der leichte Wind kam, wie könnte es anders sein, aus der Richtung, in die die Lippe fließt, aus Westen. Die eigentlich nicht allzu steile Einsatzstelle war durch den nassen Boden eher eine Rutschbahn, aber das war auch die einzige “Schwierigkeit” bei dieser Tour. Die Lippe wird in diesem Abschnitt zweimal gestaut, was zur Folge hat, dass sie ruhig und gemächlich fließt. An dem ersten Wehr, einem Schrägwehr, machten wir eine Mittagspause, wie auch zwei Mountainbiker, denen wir dann ein schönes Gruppenfoto zu verdanken hatten.
Als es wieder weiter ging, ließen es sich zwei aus unserer Zehnergruppe nicht nehmen, aus Spaß das Wehr herunter zu rutschen, denn eine Hand breit Wasser unterm Kiel ist auf so einer Schräge ein bisschen zu wenig zum “Fahren”.
Danach ging es kurvig und gemütlich weiter, an gelangweilt wiederkäuenden Rindern vorbei, die dicht am steil abfallenden Ufer lagen. Ebenso ging es mit Abstand an Schwänen mit ihren Jungen vorbei und an Gänsen, die anscheinend auch die Abstandsregel gut fanden. Eine kleine Herde neugieriger, junger Pferde, zeigte uns, dass sie schneller laufen konnten als wir paddelten. Die Landschaft war, wie so oft an der Lippe, traumhaft schön und einige Bäume und Sträucher zeigten mit ihrem ganz leicht verfärbten Laub, dass der Herbst vor der Tür steht.
Dann kam das zweite Wehr, das nicht befahrbar ist und wo wir ganz dicht davor aussteigen mussten. Ein paar Meter zuvor verleiteten ein kleiner Steg und eine Bank zum vorzeitigen Ausstieg, aber leider handelt es sich dabei um ein Privatgelände. Es war eine wunderschöne, sehr angenehme Paddeltour, die Anne für uns organisiert hatte, vielen Dank dafür!

Auf der Ems von Warendorf bis Telgte am 13.06.2021

Am Sonntag, den 13 Juni konnten wir tatsächlich, nach einer gefühlten Ewigkeit, mal endlich wieder eine Wanderfahrt unternehmen. 15 Teilnehmer*innen haben (natürlich alle negativ getestet) bei idealem Paddelwetter diese Tour unternommen. Gestartet sind wir an einem schmalen Einstieg, ein Boot nach dem anderen, am Festplatz mit großem Parkplatz am Lohwall. Das hat u.a. den Vorteil, dass man dort bereits unterhalb des unbefahrbaren Mühlenwehrs einsteigt.
Der obere Teil der Ems, zwischen Warendorf und Telgte, hat große Ähnlichkeit mit der Lippe und paddelt sich, bis auf zwei Sohlschwellen, ganz entspannt. Die zweite Sohlschwelle ist mit ihren zwei S-Kurven ein bisschen aufregender, aber kein Problem, zumindest, wenn man nicht in einem Kanadier sitzt. Wir haben diesen kleinen Geschicklichkeitstest, bei mittlerem Wasserstand der Ems, alle gut bestanden. Nach knapp der Hälfte unserer Strecke gab es eine Paddelpause auf einer Mini-Sanddüne an einer Straßenbrücke.
Im zweiten Abschnitt unserer Tour ging es dann kurviger, an steileren Uferabschnitten mit Uferschwalbennestern vorbei, weiter in Richtung Emstor in Telgte.
Wenn man mal von den wenigen Straßenbrücken absieht, unter denen wir durchgepaddelt sind, waren wir nur von wunderschöner Natur umgeben und weitestgehend unter uns. Wunderschön waren auch die Libellen, die ab und an auf unseren Kajaks landeten.
Es war eine gelungene Wanderfahrt von ca. 19 km Länge, die von unserer Wanderwartin Anne bestens vorbereitet war.

NeeleValenciaVereinInternetNeeleValenciaVereinInternetAuf der Lippe von Lippstadt bis zum Kesseler Wehr am 11.07.2020

Fünf Paddelboote, drei Paddlerinnen, drei Paddler, wunderschönes Paddelwetter und ein sehr schöner Abschnitt der Lippe waren die idealen Zutaten für eine gelungene Paddeltour.
Insgesamt ging es um die 22 km die Lippe hinab, wobei die Strömung sehr dezent, d.h. fast unmerklich war. Die Natur bot alles, was sie an dem Tag so bieten konnte, Sonne im Wechsel mit schattigen Momenten, Schwäne, Störche, Graureiher und sogar einen Eisvogel gab es zu sehen. Eine Gruppe Wildpferde mit Fohlen, zumindest sahen sie für mich so aus, stand auf einer Sandbank und ließ sich durch uns nicht stören. Nach der Hälfte der Paddelstrecke gingen wir zur Mittagspause an der Kanuaustiegsstelle Benninghausen an Land, um die mitgebrachte Verpflegung wie Nudelsalat, Brötchen und zum Nachtisch Kuchen zu verzehren. Den leckeren Kuchen hat einer der Paddler gewissermaßen als „Einstand“ gespendet.
Im zweiten Abschnitt der Tour stand in einer breiteren Linkskurve eine Rinderherde bis zum Bauch im Wasser und der Chef der Gruppe, er war an seinen großen Hörnern zu erkennen, hatte sich bis zur Flussmitte vorgewagt und blickte so grimmig in unsere Richtung, dass er weiträumig umschifft wurde. An dieser Stelle vermittelte die Lippe einem den Eindruck, als würde man sich irgendwo weit weg von jeglicher Zivilisation befinden. Beeindruckend schön waren auch die großen Trauerweiden ganz dicht am Ufer, deren Äste weit übers Wasser ragten. Nachdem wir Schloss Hovestadt passiert hatten, war es dann nicht mehr weit bis zur Austiegsstelle am Kesseler Wehr.
Das war eine sehr harmonische, wunderschöne Paddeltour und dazu noch die erste längere Vereinstour in Corona-Zeiten, die allen Mitpaddelnden sicherlich auch unter diesem Aspekt sehr gut getan hat. Dafür ein großes Dankeschön an unsere Fahrtenleiterin Anne, die alles perfekt geplant und organisiert hatte!

 

„Home“ Vereinsfahrt – der etwas andere Saisonstart 2020

Auf der Mitgliederversammlung Ende Februar wurde der Terminplan für die neue Saison präsentiert, voll mit gemeinsamen Fahrten, Teilnahmen an Rallyes, gemeinsamen Arbeiten und gemütlichen Treffen und Festen. Dann kam Corona und mehrere Monate gab es keinerlei gemeinsame Aktivitäten. Sowohl der Saisonstart als auch die mehrtägige Vereinsfahrt, geplantes Ziel war Winsum in NL, mussten ausfallen. Stattdessen sind wir am 7.6.20 mit einer kurzen Tour (11 km) über den Kemnader Stausee und die Ruhr in die Saison 2020 gestartet.

Vereinsfahrt unter Corona-Bedingungen: Kleine Gruppe, Laden mit Mundschutz und Abstand. Zum Fahren haben wir mehr Fahrzeuge eingesetzt als üblich. Gegen 12 Uhr sind wir mit 6 Paddlerinnen, von Jugendliche bis Senior, beim KC Witten gestartet. Drachenbootfahrer und SUP-Paddler sowie andere Kayaker waren bereits auf dem Wasser. Bei starkem Gegenwind war die Fahrt über den Kemnader See eine wellige und anspruchsvolle Angelegenheit. Auch ein paar Regentropfen haben uns erwischt. Kurze Zweifel, ob wir die Fahrt wirklich fortsetzen sollen.
Die Bootsrutsche am Ende des Kemnader Sees machte allen Spaß und beendete die Zweifel. Der Wind legte sich etwas und es ging gemählich weiter auf diesem idyllischen Abschnitt der Ruhr: Reiher, Bläßhühnchen oder Haubentaucher auf ihren Nestern sowie Wasservögel mit ihren Jungen konnten wir beobachten. Spaziergänger mit Hunden begleiteten uns auf den Wegen. Sattes Grün überall und dank des Regens der Vortage war die Ruhr auch ausreichend tief. Der Himmel zeigte uns seine blaue Seite, manchmal wärmte die Sonne und die Wattewolken luden zum Träumen ein. Das Umtragen an der alten Schleuse Blankenstein nutzten wir für eine kleine Pause mit Picknick. Unterhalb der Schleuse fließt die Ruhr munterer, so dass wir sogar ohne Paddeln mühelos voran kamen. Buhnen machen den Fluss interessant, ein Schwall sorgte für Abwechslung. Am Wehr Hattingen endete diese entspannte Tour mit guter Stimmung an einem sehr bequemen (!) Steg.

Fazit: Wir wollen mehr!

Jahreshauptversammlung 2020 des FS98

Am 29.02.2020 fand im Vereinsraum des FS98 die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Der Raum war wie immer schön dekoriert und für Getränke und Kuchen war bestens gesorgt.
Begonnen wurde mit Ehrungen und Auszeichnungen für sportliche Leistungen. Es folgten sachliche Mitteilungen, die Entlastung des Vorstandes und dessen Wiederwahl, Anträge wurden diskutiert, Unklarheiten geklärt und zu guter Letzt hat das anwesende älteste Mitglied unseren Paddelsport gar noch wunderbar besungen.

Vielen Dank allen Aktiven für Ihren Einsatz!

Abpaddeln am 29.09.2019

In diesem Jahr war der RC Germania mit der Ausrichtung des alljährlichen Abpaddelns an der Reihe. Schade nur, dass von den Offiziellen auf dem Feuerlöschboot nur etwas vom „Abrudern“ zu hören war.
Das Wetter versprach nichts Gutes, als die Boote sich gegen 10:00 Uhr im Ölhafen versammelten. Kurz danach wurde dann zum Steg des RC Germania gepaddelt und gerudert. Das Feuerlöschboot mit dem Bürgermeister der Stadt Dortmund, den beteiligten Vereinsvorsitzenden und Leuten vom Sportbund an Bord, folgte der kleinen überschaubaren Gruppe von Booten.
Dort angelangt, setzte auch schon ein leichter Regen ein, der die Länge der nun folgenden Reden sicherlich irgendwie beeinflusst haben mag.
Nach diesem offiziellen Abpaddeln wurde, wie auch in jedem Jahr zuvor, erstmal ein bisschen weiter gepaddelt.
Für das leibliche Wohl der Anwesenden wurde anschließend im Vereinsheim des RC Germania gesorgt.

 

29. Dortmund-Ems-Kanal Wanderfahrt 2019 (diesmal mit “Handschleusung” bzw. mit umtragen)

Der Himmel war bewölkt am Einstieg beim KK Datteln. So gegen 11:00 h hatten sich dann auch einige Paddlerinnen und Paddler eingefunden, die sich auf den Weg zur Schleuse Henrichenburg machten.
Dort traf man auf eine weitere Gruppe, die aus Castrop-Rauxel angepaddelt kam.
Leider musste in diesem Jahr auf das beeindruckende Schleusen in der für Kajaks riesigen Schleusenkammer verzichtet werden, da die Schleusenanlage wegen Wartungsarbeiten tagsüber für die gesamte Schifffahrt geschlossen war.
Das Umtragen war keine allzu große Sache, da es durch die, zu einem Fußweg mit akzeptabler Steigung umgebauten Schleusenkammer der denkmalgeschützten alten Schleuse ging.
Auf den 12 Kanal-Kilometern zum Vereinslokal des FS98 löste sich der Pulk allmählich in vier unterschiedlich große Gruppen auf und so trafen sie dann auch in zeitlichen Abständen voneinander beim FS98 ein.
Dort wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Brigitte und Jürgen Kelch, die wie immer kulinarisch bestens auf die Gäste vorbereitet waren, empfangen.

 

Der FS98 bei der 60. Internationalen Woche
des Kanusports Buten & Binnen
26.-28.07.2019 in Norden

Acht Mitglieder des FS98 waren für die, im wahrsten Sinne des Wortes, heiße, hochsommerliche Veranstaltung gemeldet. Das 60. Mal sollte auch die letzte Großveranstaltung in dieser Form sein.
Auf dem Programm standen Wanderfahrten zu den Inseln Baltrum, Norderney und Spiekeroog.
Die Besucherzahl war so hoch, dass auch das Wiesengrundstück einer benachbarten Firma zum Kampieren und Parken genutzt werden musste.

Freitag, 26.07. von Neßmersiel nach Baltrum und zurück

Am Freitag morgen um 07:00 h gab es eine offizielle Begrüßung durch den Bürgermeister und das Team des WSV-Norden. Anschließend gab es Hinweise zur anstehenden Wanderfahrt nach Baltrum, Wind und Wetter passten gut.
Kurz darauf machten sich alle Teilnehmer auf die Fahrt nach Neßmersiel, wo die Boote eingesetzt wurden. Bis alle Teilnehmer über Segelbootstege und die etwas rutschige Rampe aufs Wasser gelangten, dauerte es eine ganze Weile.
Mit leichtem Seitenwind und ablaufendem Wasser ging es immer dem Begleitboot hinterher, zunächst parallel zum Ufer und dann aufs “offene Meer”, der Fahrrinne zwischen Norderney und Baltrum. Die insgesamt 5 km bis zum Strand im Westen neben der Hafeneinfahrt der Insel Baltrum waren locker zu schaffen.
Angekommen mussten wir unsere Boote noch ein ganzes Stück weiter den Strand “hoch” tragen, damit sie von der später einsetzenden Flut nicht erreicht werden konnten.
Knappe vier Stunden hatten wir dann Zeit, die kleinste der Ostfriesischen Inseln zu erkunden.

Um 14:30 h ging es dann wieder zurück. Der Wind hatte deutlich aufgefrischt und wehte sehr warm, mit 5 Windstärken vom Festland her. Erst ging es zur Ostspitze von Norderney, wo eine große Gruppe von Seehunden nur auf uns zu warten schien. Sie begaben sich alle vom Strand ins Wasser und schwammen neugierig um die vorderen Boote herum. Leider verhinderte der Wind ein längeres Stehenbleiben und so drehten wir alle unsere Boote genau in den Wind, um aufs Festland zu zu paddeln. Das war dann richtig Arbeit und die Gischt spritzte einem schon mal öfters ins Gesicht.
Im letzten Abschnitt, parallel zur Küste, war der Wind zwar schwächer, kam aber von der Seite und drückte einige Boote an den Rand der Fahrrinne in den Schlick. Man musste schon schräg zum Wind paddeln, um geradeaus vorwärts zu kommen.
Auch wenn der Wind auf der Rückfahrt Film-/Fotoaufnahmen verhindert hat, war es doch eine sehr schöne, für mich als Küstenneuling, abenteuerliche Wanderfahrt.

Samstag, 27.07. vom Großen Meer nach Hinte und zurück

Am Samstag standen wir wieder alle um 07:00 h vor dem Vereinsgebäude des WSV und rechneten eigentlich, auf Grund der Wetterprognosen vom Vortag, mit dem Zustandekommen der Wanderfahrt nach Norderney. Leider war dem nicht so, denn der Wind lag bereits bei ca. 6 Windstärken und das mit steigender Tendenz. Die Mannschaft des Seenotschiffes vom Vortag hatte auch schon eine Befürwortung der Tour abgelehnt und so ging es zum Großen Meer und von dort weiter übers Knockster Tief bis Hinte.
Die Überquerung des Großen Meeres, das übrigens nicht tiefer als 80 cm sein soll, ging bei Rückenwind angenehm von Statten. Das Knockster Tief bot dann eine überraschende Vielfalt an Landschaft und Uferbebauung, die man in der “platten Landschaft” so nicht vermutet hätte. Kurz vor dem Städtchen Hinte konnte man an Hand der Stärke des Rückenwindes erahnen, was uns auf dem Meer erwartet hätte. So reichte es einigen Paddlern schon, ihre Paddel senkrecht zu halten, um Vortrieb zu erhalten.
Nach guten 10 km erreichten wir unser Ziel Hinte und stiegen am Steg vor der Windmühle aus, um eine Mittagspause einzulegen und um uns die Beine zu vertreten.
Nach knapp zwei Stunden ging’s dann wieder zurück. Es war klar, dass es mittlerweile nicht nur deutlich wärmer geworden war und dass der Wind uns fester entgegen blies, wo das Gelände etwas freier war.
Als wir dann wieder vom Tief aufs Große Meer stießen, um es zu queren, sahen wir, dass es richtig Seegang hatte. Wie am Vortag mussten wir wieder gegen Wind und Wellen ankämpfen. Damit uns das nicht zu langweilig wurde, hatten die Surfer eine Regatta veranstaltet und so mussten wir uns unseren Weg durch die uns kreuzenden, sehr schnellen Surfer bahnen.
Am Abend fanden dann noch Ehrungen im Vereinshaus des WSV-Norden statt. Es wurden die ältesten TeilnehmerInnen, der älteste ausländische Teilnehmer, der Teilnehmer mit der längsten Anreise, verdiente Mitglieder des WSV sowie die Vereine mit den drei größten Teilnehmerzahlen geehrt.

Zu unserer Überraschung wurden wir vom FS98 zum drittstärksten vertretenen Verein gekürt.

Auf den Plätzen zwei und eins lag ein Verein aus Wiesbaden und einer aus Essen.
Den größten Applaus erhielten die Seniorinnen, die die gestrige und die heutige Wanderfahrt mit Ende Siebzig, bzw. im Alter von 84 Jahren selbständig und souverän mitgepaddelt waren. Ebenso wurde die Bootshauswartin Klara geehrt die, gerade 86 Jahre alt geworden, immer noch gekonnt “den Laden schmeißt”.
Ich finde das ermutigend, dass es so aktive Menschen im hohen Alter gibt.

Sonntag,28.07. vom WSV nach Hage und zurück

Leider hatten sich die Windverhältnisse eher verschlechtert als verbessert und so stand der Sonntag allen Teilnehmern zur freien Verfügung. Da es am Vormittag schon sehr heiß war, begannen einige Teilnehmer bereits abzureisen. Wir gönnten uns ein Frühstücksbüffet in der Fußgängerzone von Norden und beschlossen dabei, am späteren Nachmittag vom WSV-Steg aus übers Norder Tief nach Hage und zurück zu paddeln.
Auch auf diesem 10 km langen Abschnitt des Norder Tiefs bot die Landschaft einiges an schönen Überraschungen. So ließ ein dichter, bewaldeter Abschnitt schon etwas Spreewald-feeling aufkommen.

 

Ein Sommerfest beim FS98 am 06.07.2019

Das Wetter war geradezu ideal an diesem Tag, denn es war nicht zu heiß und Regenschauer waren auch nicht zu erwarten.
Das Gelände war, neben der Gartenlokal-Terrasse, zum Sportparcour umgestaltet worden. Da konnte die Jugend ihre Geschicklichkeit mit anderen vergleichen, ihren Mut in einem dunklen Kletter-Irrgarten beweisen und ihre Paddelfähigkeiten auf dem Wasser demonstrieren. Bei den Paddelwettkämpfen gab es übrigens auch Durchgänge, bei denen mit den bloßen Händen für Vortrieb gesorgt werden musste, was vor allen Dingen den Zuschauern gut gefiel.
Die Jüngsten hatten auch noch an einem Schminkstand die Gelegenheit, sich in Löwen, Schmetterlinge oder ähnliches verwandeln zu lassen.
Die Bewirtung wurde auch diesmal wieder vom hervorragenden Kelch-Team gemanagt und von den Anwesenden sehr genossen.
Zum Abschluss gab es dann noch Sachpreise und Urkunden für die jungen Sportler.
Das war‘s, vom schönen Sommerfest 2019 des FS98.

Tag der offenen Tür des FS98 am 30.06.2019

Das Wasser im Kanal glasklar, der Himmel wolkenlos und die Temperatur echt hochsommerlich, so blieb es den ganzen Tag.
Die Helfer am Steg hatten gut zu tun, auch wenn der Ansturm der am Paddelsport interessierten nicht ganz so groß wie im letzten Jahr war. Großen Anklang fand das “Stand up Paddeln”, ohne jedoch die Kajaks und Kanus aus dem Rennen zu werfen. Selbst ein Raubvogel schien sich eine Weile für unsere Veranstaltung zu interessieren.
Dank der Familie Kelch und ihrem Team konnte man die Veranstaltung trotz der Hitze in jeder Hinsicht “überleben” und genießen.

Expedition Werse – Vereinsfahrt 07.04.2019

7 Paddler, 6 Boote, fix den Anhänger beladen. Bei sonnigem Frühlingswetter ging es Sonntag früh los zur Werse nach Münster-Angelmodde. Nur ein Teilnehmer war vor Jahren mal auf diesem hübschen kleinen Wanderfluss gewesen, für alle anderen war es Neuland, nein Neuwasser, das es am Schluss in sich hatte.
Start und Ziel waren gut zu finden, um 12 Uhr waren wir erwartungsvoll auf dem Wasser, 20 km und 3 Wehre lagen vor uns. Die Werse fließt außen um Münster herum, Hausgrundstücke, Schrebergartenlauben grenzen direkt an den Fluss. Etliche Anwohner genossen die Sonnenstrahlen in ihren Gärten oder waren selber im Boot auf der Werse unterwegs. Wir genossen den Blick auf individuell gestaltete Häuser und Gärten, blühende Sträucher, grünende Bäume und konnten sogar eine Schildkröte beim Sonnenbad beobachten. Die Werse windet sich und nach jeder Kurve erwarteten uns neue interessante Ausblicke. Idyllisch, romantisch, beschaulich. Man gleitet unter schattenspendenden Bäumen dahin.
Nach 7 km erwarteten uns das erste Wehr. Die Portage war einigermaßen lang, aber Hand in Hand und mit Bootswagen gut zu bewältigen. Wir widerstanden der einladenden und gut besuchten Gastronomie, die sich am Wehr befindet, und waren neugierig auf den 2. Flussabschnitt, der uns nicht enttäuschte.
Nach weiteren 6 km erreichten wir das nächste Wehr, an dem wir eine ordentliche Rast einlegten und uns mit vielfältigen Leckereien stärkten. Ab dem nächsten Wehr änderte sich die Landschaft. Das Flussbett liegt deutlich tiefer, in zahlreichen Kurven geht es durch Wiesen und Felder, die häufig von Bäumen und Sträuchern gesäumt sind. Die Werse zeigte uns ihr natürliches Gesicht mit zahlreichen in den Fluss hineinragenden Ästen und Baumstämmen, wildromantisch. Aufmerksames Slalompaddeln war angesagt….bis wir fest saßen. An 2 Stellen gab es tatsächlich zunächst kein Durchkommen. In mühsamer Kleinarbeit und mit vollem Körpereinsatz hat unser „Leitwolf“ (Danke Wolfgang!) die größeren und kleineren Äste aus dem Fluss gezogen, an die Seite geschoben, zur Seite geschmissen, bis er ziemlich dreckig, aber ohne auszurutschen, wieder ins Boot stieg und zumindest einen schmalen „Durchschlupf“ für alle geschaffen hatte, den auch unser 2er Kanu „umschlängeln“ konnte. Auch an der 2. blockierten Stelle gelang es ihm nach langem Kämpfen den Weg so weit zu bahnen, das jedes anschließende Boot mit „Schubbeln“ und hohem Krafteinsatz diese Stelle doch passieren konnte.
Die letzten Kilometer waren dann bei flotter Strömung schnell geschafft, das Flussbett weitete sich, die Hindernisse konnten nicht mehr den Fluss komplett blockieren. An der Ausstiegsstelle kurz nach der Mündung der Werse in die Ems wartete unser Bootshänger auf uns.
Erst gegen 20:30 Uhr erreichten wir wieder unser Bootshaus in Dortmund, dreckig, ziemlich geschafft, aber auch sehr zufrieden, diese Expedition gemeinsam gemeistert zu haben. Manchmal liegt das Abenteuer fast direkt vor der Haustür.

Der FS1898 lässt am 31.03.2019 anpaddeln

In diesem Jahr war es unser Verein, der das alljährliche Anpaddeln der Dortmunder Vereine ausgerichtet hat. Das Feuerlöschboot der Dort-munder Feuerwehr hat auch wieder mit seiner Präsenz den offiziellen Rahmen unterstrichen. Mit an Bord waren alle, die in Sachen Kanu- und Rudersport Rang und Namen haben:

Der Leiter der Sport- und Freizeitdienste B. Kruse, der Vertreter der Fachschaft Kanu beim Stadtsportbund U. Hilpk, der Vorsitzende des RC Hansa U. Hahn, der Vorsitzende des RC Germania U. Lechtenfeld, der Vorsitzende des 1. DKV U. Rusert sowie unser Vorsitzender des FS1898 R. Zimpel

Dazu kamen natürlich noch die über 30 sportbegeisterten Kajak-fahrerinnen und -fahrer sowie die Ruderinnen und Ruderer, die sich im Ölhafen bei dem Löschboot trafen. Nach dem Ertönen der Sirene paddelten und ruderten alle zurück zum Anlieger des FS1898 mit dem Löschboot im Gefolge. Nach dem offiziellen Teil mit einigen Ansprachen traf man sich noch im Vereinsheim des FS1898 bei leckerer Erbsensuppe, herrlichen Kuchen und Getränken. Dafür sei der Familie Kelch und ihrem Team nochmals gedankt.

Für mich, der für den FS1898 fotografiert, war es auch das erste Mal, auf dem Feuerwehrboot mitfahren zu dürfen, um die Aufnahmen mal aus einer anderen Perspektive machen zu können.

Bootstaufe beim FS98 am 31.03.2019

Am Sonntag, so um 10:00 Uhr morgens, taufte der Geschäftsführer des FS98 zwei Boote für den sportlichen Nachwuchs und sein eigenes Touren-Kajak. Die Boote für die Jugend wurden auf die Namen Cox und Feuerflamme getauft, sein Kajak erhielt den, für die Schifffahrt, historisch-physikalisch bedeutsamen Namen Archimedes.
Anschließend ging es für Cox und Archimedes auch gleich zum Anpaddeln mit all den anderen aufs Wasser.

Kanuten des FS98 für eine saubere Sache 23.03.2019

Im Rahmen der EDG-Aktion „Sauberes Dortmund“ sammelten rund 20 Jugendliche und Erwachsene der Kanuabteilung des FS 1898 Dortmund am Samstag, 23.3.19, rund 3 Stunden lang Müll ein, den Schmutzfinken am und im Dortmund-Ems-Kanal hinterlassen haben. Zu Wasser und zu Lande wurde mit Feuereifer gesammelt, das Ergebnis waren rund 25 Müllsäcke, u.a. gefüllt mit Yogamatten, Resten vom Grill, diversen Plastikmüll usw. Zum Abschluss gab es Waffeln und Würstchen am Bootshaus des FS 1898, das am Kanal „hinter“ dem Fredenbaumpark liegt.

 

Frühjahresputz beim FS98 03.2019

Alle Jahre wieder wird auf- bzw. eingeräumt, entrümpelt und geputzt. Diesmal wurde gar der Hallenboden feucht geflitscht, um so auch den Staub los zu werden.

Natürlich wurde der Außenbereich nicht vergessen und am Ende präsentierte er sich mit fachgerecht gesäuberten Rasenkanten und Wegen.

 

Jahreshauptversammlung 02.2019

Gut besucht war sie die Jahreshauptversammlung des FS98 des Jahres 2019! Mit ca.15 Auszeichnungen gab es ja auch Einiges zu vergeben. Viele Wanderfahrer hatten in der vergangenen Saison große Entfernungen geschafft und die Rennpaddler haben auch bei internationalen Wettkämpfen super Zeiten geschafft, was eine Reihe von Podestplätzen bedeutete. Für’s Gruppenfoto standen leider nicht alle ausgezeichneten Mitglieder zur Verfügung.

Auch im Vereinsvorstand hat sich dieses Jahr einiges verändert, so wurden ein neuer Geschäftsführer, eine neue Bootshauswartin und eine neue Wanderwartin gewählt.

 

Sprengung des Kraftwerks Knepper vom Dortmund-Ems-Kanal aus am 17.02.2019

An unserem Umkehrpunkt an km 7 auf dem DEK machten wir eine Pause und ich blickte über die Spundwand in Richtung Westen. Ich sah wie gewohnt das obere Drittel des Kühlturms und die obere Hälfte des Schornsteins des alten Kraftwerks in Castrop_Rauxel, als es mir das mit der Sprengung wieder einfiel.
Weil auf dem Radweg am Kanal auch schon zwei Radfahrer in die gleiche Richtung schauten und ein Signalton zu hören war, beschlossen wir, die Sprengung vom Wasser aus zu verfolgen. Nach einem Weilchen ertönten zwei weitere Signaltöne kurz hintereinander, ich hielt mein Smartphone schon aufnahmebereit in der Hand und es passierte nichts. Mittlerweile waren wir schon zu viert, die da warteten und warteten.
Nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens beschlossen wir zurück zu paddeln und, wie könnte es anders sein, genau in dem Augenblick begann der Kühlturm sich zur Seite zu neigen. Immerhin hatte ich es aber noch geschafft, das Fallen des Schornsteins zu filmen.
Anschließend meinte eine Kollegin, dass es schade sei, dass nun eine weitere Landmarke zwischen Henrichenburg und dem Bootshaus verschwunden sei.

 

 

 

Der FS1898 wird 120 Jahre alt und feiert

Neben den offiziellen Berichten, hier noch ein Jubiläumsbericht:
Das Wetter war, wie es nicht besser sein konnte, wunderschön. Neben den illustren Gästen waren außer den Vereinsmitgliedern ab nachmittags auch viele interessierte Gäste anwesend.
Bei den Bootstaufen war es schön, dass unser Bürgermeister sich spontan dazu bereit erklärte, auf Wunsch einer Paddlerin unserer Jugendmannschaft, den Taufpaten zu geben. Die Idee wurde dann wenig später ebenso erfolgreich von einer Vereinskollegin für ihre Bootstaufe aufgegriffen.
Am Nachmittag nutzten dann viele Gäste, Erwachsene und Jugendliche, die Gelegenheit, im Zweier mit fachkundiger Hilfe einiger Vereinsmitglieder, den Paddelsport mal auszuprobieren.
Einige Mitglieder aus der Rennsportabteilung führten auch vor, was es mit der Eskimorolle auf sich hat.
Im Hintergrund haben natürlich Brigitte und Jürgen mit ihrem Team die Sache im wahrsten Sinne des Wortes am Leben gehalten.